DDD  

 

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DDD - Dynamic Delivery Device für Entbindungen - abgestimmt auf die Mutter
Ein Produkt entwickelt von Ceretto AB

DDD ist ein neuartiges flexibles Hilfsmittel für Frauen, die Kinder gebären.
Der Grundgedanke ist, dass die Frau während der Entbindung die Möglichkeit hat sich zu bewegen und ihre eigene Kräfte zu benutzen, um den Geburtsvorgang zu erleichtern.
Die Bewegungen und die leichte Muskelarbeit sind gedacht, leichtere und angenehmere Entbindungen mit wenigeren Risiken für Mutter und Kind zu gewährleisten.

Die Konstruktion besteht aus zwei federnden beweglichen Haltegriffen, die an beiden Seiten des Bettes befestigt sind. Die Mutter kann diese ergreifen, um sich aufwärts in halb sitzende  Stellung zu ziehen und sich gleichzeitig gegen die stabilen Fussstützen zu stemmen.
Die Folge ist, dass die Frau während der Entbindung selbst entscheiden kann, wieviel Kraft sie beim Pressen benötigen will.
Durch die Bewegungen kann die Mutter ihre eigene Geburtsarbeit besser kontrollieren und gleichzeitig arbeiten die Muskeln dynamisch statt nur statisch gegenzuhalten. Dadurch verbessert sich die Blutzirkulation im ganzen Körper so dass sich weniger Milchsäure in den Muskeln bildet.
Wenn die Sauerstoffversorgung im Körper sich verbessert, kann man erwarten, dass sich der Schmerz während der Entbindung verringert und die physische Ausdauer sich steigert. Man schafft einfach mehr und ist hinterher nicht so erschöpft.

Der Widerstand in den Haltegriffen kann individuell angepasst werden. Ausserdem ist die Anordnung so konstruiert, dass die Frau in einer gewissen Position nicht fixiert ist, sondern sich frei nach eigenem Ermessen bewegen kann.

DDD ist so konstruiert, dass es mit den herkömmlichen Betten in den Kreisssälen benutzt werden kann. Es ist eine freistehende Anordnung, die einfach und schnell am Bett befestigt oder abgenommen werden kann.
Die beweglichen Haltegriffe funktionieren mit Hilfe von hydraulicher Mechanik und benötigen keinen externen Anschluss.

Ceretto AB plant DDD in Schweden, der EU und in der übrigen Welt zu vermarkten.
Zielgruppen sind öffentliche und private Entbindungseinrichtungen.

Zweck ist, dass durch DDD Steuergelder eingespart werden sollen durch Entlastung der Hebammen, schnellere Entbindungen und eine geringere Anzahl von operativen Eingriffen wie Kaiserschnitt oder Anwendungen wie Saugglocke sowie daraus entstehenden Komplikationen.

Klinische Tests sind im Gange, wobei das Produkt bei gebärenden Frauen wissentschaftlich erprobt wird. In einer Pilotstudie mit fünf hochschwangeren Frauen, die in der Frauenklinik des Universitätskrankenhauses UMAS in Malmö schon ausgeführt wurde, konnte man feststellen, dass die leichte Arbeit, die eine Gebärende mit DDD ausführt, weder die Blutzufuhr zur Gebärmutter, noch zum Kind durch die Nabelschnur drosselt.

 
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